Counselling

 

eine personenzentrierte Form der Gesprächsführung und Kommunikation /Focusing

 

 

 

 

 Im Rahmen meiner Arbeitspraxis begleite ich die Menschen im Gespräch nach der Methode des „Focusing“. Sie wurde von Eugène T. Gendlin entwickelt und versteht sich als eine Weiterentwicklung der personenzentrieten Gesprächsführung nach Carl Rogers. Beide Methoden haben somit ihren Ursprüng in der humanistischen Psychologie.

 

 

Focusing als  Technik der Gesprächsführung  ...

 

Gendlin entwickelte ein Verfahren von gezielten Fragen- und Reformulierungstechniken, die es ermöglichen mit sich selbst in Kontakt zu treten, welcher über die emotionale Ebene, sowie analytisch psychologische Denkfolgerungen und Interpretationen hinausgeht.

 

Im Focusing, als ganzheitliche Methode der Gesprächsführung, wird die körperliche Dimension zu einer wichtigen Informationsquelle einer „inneren Weisheit“. Durch den körperzentrierten Prozess des Selbstwahrnehmens wird der Mensch sich dieser unterschwelligen Wissensebene bewusst. Sie offenbart sich durch die Befindlichkeit auf der Körperebene, wenn er seinem Körper auf behutsame, respektvolle Weise zuhört. Vermag der Mensch die Botschaften, welche die Weisheit seines Innersten sendet, anzunehmen und zu entschlüsseln und sie in sein „System“ zu integrieren, stellt sich das, was Gendlin als „Lebensfluss“ bezeichnet, wieder ein.

 

Der Mensch lernt achtsam der Stimme seines körperlichen Erlebens, seinem „inneren Kompass“ als Wegweiser zu folgen. Aus dieser Haltung heraus entfalten sich differenziertere lösungsorientierte Denk- und Handlungsschtitte und „Heilungsschritte“ zugleich. Es ensteht ein Kernprozess persönlicher Veränderung und so eine heilenden Neuorientierung in schwierigen persönlichen Lebenslagen: Als Folge entsteht eine Wiedeherstellung des inneren und äusseren Gleichgewichts auf allen Ebenen.

 

  

 

Focusing in seiner praktischen Anwendung

 

Das Focusing stützt sich auf das Fühlen des Innenlebens. Daher ist es wichtig, dass die Person bewusst im Körper ankommt, der innere Raum wird geschaffen und durch diesen Focus wird sie einfühlsam für Emotionen und deren Körperresonanz, kinesthetischen Bewegungen, alles das, was die herkömmliche physiologische Ebene übersteigt.

 

In dieser Phase des „body felt-sens“ hat sie Zugang zu einer tieferen Ebene des Fühlens. Sie ist aufmerksam was sich durch den Organismus heraus offenbart. Es entstehen gefühlte Bedeutungen, welche weiter befragt werden oder durch Symbole beschrieben werden (Bilder, Worte..). Sie werden zu gefühlten Erkenntnissen, dem „felt-sens“, dem spontan hervortrtenden Erlebens. Es ensteht eine Bewegung vom Diffusen zum Klaren. Wenn sie genau treffen fühlt der Klient spürbare Entspannung im Körper, der „felt shift“.

 

Durch diesen Prozess der inneren Reise zu sich selbst, des „innerlichen Umgehens mit sich sich“ hat die Person ein körperlich spürbares vieldimensionales Erleben, aus dem persönliche Bedeutungen hervorgehen. Sie befindet sich im Prozess des „experiencing“: Dieser Entwicklungsprozess führt zum Selbstentfaltungs- und Selbstheilungsprozess: gefühlte Erfahrung und Bedeutung führen zu Antworten und Erkenntnisse auf der Basis des Körperelebens und der Körperresonnanz.

 

Der Mensch kommt zurück zu seinem „Fluss des Fühlens und Erlebens“ und immer dann wenn es ihm gelingt diesem Fluss in Berührung zu kommen, bewegt sich der Prozess der Selbstentfaltung und Selbstheilung weiter. Er ist mit seinem „Lebensfluss“ und dem Gefühl der inneren Koherenz verbunden.

 

 

Als Zusammenfassung, die einzelnen Etappen des Prozesses:

 

- Achtsames Horchen auf der Körperebene/Körpereleben

- Kontakt zu dem „Innenleben“ herstellen

- Nichtbewertende Beschreiben des Gefühlten

- Begleitung des Schmerzes ohne sich damit zu identifizierenund ohne es auszuklammern

- Aufmerksames Zuhören, was es mir zu sagen hat, was seine Bedeutung für mich ist

- Integration der Erkenntnisse in mein System

- Wiederfinden des inneren und äusseren Gleichgewichts auf allen Ebenen

- Selbstbestimmung und spürbare Ausrichtung auf den Kern der Person

- Im Fluss des Lebens sein

 

 

Die innere Haltung des Gesprächsbegleiters

 

Im Sinne der personenzentrierten Gesprächsführung; nimmt er keine „lösungsorientierte“ Haltung ein, sondern er „begegnet“ dem Menschen in absichtsloser, respektvoller, achtsamer, vertrauensvoller, anerkennender offener Haltung, als Begleiter des Prozesses.

 

Er lässt sich durch die Person in ihrer Suche nach sich selbst, tragen. Durch gezielte Fragestellungen unterstützt er sie in der Formulierung ihres Körperempfindens und somit dem Prozess des „Enthüllens“ ihrer selbst.

 

 

 

Eugène T. Gendlin

Philosoph und Psychologe, geboren 1926 und Schüler von Carl Rodgers, Philosoph und Psychologe (1902-1987) und Vater der personenzentrierten Gesprächsführung basierend auf dem Ansatz der humanistischen Psychotherapie.

Inspiriert von den Arbeiten seines Lehrers, hat Gendlin den Ansatz des Focusing in den 70ger Jahren entwickelt.

 

 

 

 

Ausbildung:

Gesellschaft fir Persounenzentreiert Psychotherapie an Forschung - GPF asbl. Luxembourg

 

 

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