Meditation

 

 

 

 

 

 

 

 

 “Sich immer mehr auf immer weniger konzentrieren, bis alle Fluktuationen gewöhnlicher geistiger Aktivität  unterbrochen sind. Der Verstand wird “leer” bei gleichzeitig steigender Wachheit des Geistes”.

 

Um diesen Meditationszustand zu meistern gehören einige Voraussetzung sowie progressive  Übungsphasen:

 

1. eine gute, dh. kraftvolle jedoch entspannte, unverkrampfte Körperhaltung, die es ermöglicht “still” zu      Sitzen,

 

2. eine sanfte, gleichmässige Atemführung bis zur vollständigen Atemkontrolle,

 

3. eine immer subtiler werdende Beobachtung der Sinne(swahrnehmungen); die Sinne können sich so      für tieferes Wahrnemen öffenen,

 

4. ein Gleichwicht herzustellen zwischen Entspannung und Konzentration der physischen & mentalen        Ebenen,

 

5. Einkehr ins Innere: den Gedankenfluss in die Stille zu bringen, sodass er nicht mehr von äusseren        Einflüssen abgelenkt wird.

 

 

 

Gemäss den philiosphischen Texten “Patanjalis”

 

befindet sich der Yogi dann ausserhalb dem Raum/Zeitgefühl und gleichzeitig ist sein Geist absolut klar. Dieser Zustand wird als “EinSeins mit Allem” beschrieben, und der Meditierende empfindet in dieser Daseinsform tiefen Frieden und Stille und ein Verbundensein mit dem Lebensfluss.

 

In dieser Meditationsphase verschmelzt das Ich/Person bzw. transzendiert mit dem “Sein”/Unpersönlichen und er fühlt sich mit Allem verbunden fühlen, ein Zustand des ”AlleinsSein »,

 

 

Hierzu:

 

 

Die acht “Glieder” des Pfades der Ich-Transzendierung 

 

1. Yama : das Innenleben des Yogi soll sich nach ethisch-moralischen Tugenden (5) ausrichten,

 

2. Niyama: in der Beziehung zu allen Lebewesen sollen diese Regeln auf materieller Ebene gelebt            werden,

 

3. Asana: Körperstellung; kraftvoll und gleichzeitig geschmeidig um unverkrampft in der                            Bewegungslosigkeit bleiben zu können,

 

4. Pranayama: Atemkontrolle; durch Atemregulierung  und Konzentration wird die Lebensenergie im        “Körper-Geist” System stimuliert und ausgerichtet,

 

5. Prathyara: Rückzug der Sinne: durch die Praxis der Körperstellung und Atemkontrolle                            “desensibilisieren” die Wahrnehmung der äusseren Reize. Das Innenleben wird gleichzeitig                    intensiver und lebendiger,

 

6. Dharana: Konzentration ; der Verstand bzw. Der Gedankenfluss wird still, der Verstand kann sich in      “bewegungslosen” Zusatnd halten,

 

7. Dhyana: Meditation; diese zunehmende und ausgedehnte Konzentrationsfähigkeit leitet                        naturgemäss zum Zusatnd der meditativen VVersenkung und das Gefühl des “geistigen                          Wachseins”intensiviert sich,

 

8. Samadhi: Extase; wenn alle Wirbel oder Fluktuationen der Gedanenflüsse ausgeschaltet sind, stellt      sich ein “extatischer Vereinigungszustand”, das Einheitsgefühl mit Allem , ein bei gleichzeitiger              extremer Wachheit des Geistes.

 

 

 

Referenzen:

I.K. Taimni : die Wissenschaft des Yoga

R. Sriram : Patanjali. Das YogaSutra. Von der Erkenntnis zur Befreiung

G. Feuerstein : Die Yoga Tradition

 

 

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