Meditation

 

 

 

 

  “Sich immer mehr auf immer weniger konzentrieren, bis alle Fluktuationen gewöhnlicher geistiger Aktivität  unterbrochen sind. Der Verstand wird “leer” bei gleichzeitig steigender Wachheit des Geistes”.

 

“Die Fülle des Lebens liegt in der Stille des Geistes.” 

Jiddu Krishnamurti

 

 

Gemäss den philiosphischen Texten “Patanjalis” befindet sich der Yogi im Meditationszustand ausserhalb dem Raum-/Zeitgefühl. Gleichzeitig ist sein Geist absolut klar. Dieser Zustand wird als “EinSeins mit Allem” beschrieben, Der Meditierende empfindet in dieser Da-Seinsform tiefen Frieden und Stille und ein Verbundensein mit dem Lebensfluss.

 

In dieser Meditationsphase verschmelzt das Ich/Person bzw. transzendiert mit dem “Sein”/Unpersönlichen und er fühlt sich mit Allem verbunden fühlen, ein Zustand des ”AlleinsSein »,

 

 

Um in diesen Zustand des " Eins-Seins mit Allem in der Stille" zu kommen, braucht es einige Voraussetzungen und Übung :

  1. eine gute, dh. kraftvolle und gleichzeitig entspannte, unverkrampfte Körperhaltung, die es ermöglicht “still” zu Sitzen,
  2. eine sanfte, gleichmässige Atemführung bis zur vollständigen Atemkontrolle,
  3. eine immer subtiler werdende Beobachtung der Sinne(swahrnehmungen); die Sinne können sich so für tieferes Wahrnemen öffenen,
  4. ein Gleichwicht zwischen Entspannung und Konzentration der physischen & mentalen Ebene,
  5. Einkehr ins Innere: den Gedankenfluss wird still, und wird nicht mehr  von äusseren Einflüssen abgelenkt.

 

Die [transzendente] Erfahrung erlangen heißt,

die Wirklichkeit von allem, was ist, durchdringen,

den Sinn der eigenen Existenz begreifen, 

seinen richtigen Platz in der Anordnung der Geschöpfe finden,

in einem Identitäts- und Liebes-Verhältnis vollkommen zu allem, was ist, in Bezug stehen.

Thomas Merton, Weisheit der Stille

 

 

Die acht “Glieder” des Pfades der Ich-Transzendierung 

 

1. Yama : das Innenleben des Yogi soll sich nach ethisch-moralischen Tugenden (5) ausrichten,

 

2. Niyama: in der Beziehung zu allen Lebewesen sollen diese Regeln auf materieller Ebene gelebt            werden,

 

3. Asana: Körperstellung; kraftvoll und gleichzeitig geschmeidig um unverkrampft in der                            Bewegungslosigkeit bleiben zu können,

 

4. Pranayama: Atemkontrolle; durch Atemregulierung  und Konzentration wird die Lebensenergie im        “Körper-Geist” System stimuliert und ausgerichtet,

 

5. Prathyara: Rückzug der Sinne: durch die Praxis der Körperstellung und Atemkontrolle                            “desensibilisieren” die Wahrnehmung der äusseren Reize. Das Innenleben wird gleichzeitig                    intensiver und lebendiger,

 

6. Dharana: Konzentration ; der Verstand bzw. Der Gedankenfluss wird still, der Verstand kann sich in      “bewegungslosen” Zusatnd halten,

 

7. Dhyana: Meditation; diese zunehmende und ausgedehnte Konzentrationsfähigkeit leitet                        naturgemäss zum Zusatnd der meditativen VVersenkung und das Gefühl des “geistigen                          Wachseins”intensiviert sich,

 

8. Samadhi: Extase; wenn alle Wirbel oder Fluktuationen der Gedanenflüsse ausgeschaltet sind, stellt      sich ein “extatischer Vereinigungszustand”, das Einheitsgefühl mit Allem , ein bei gleichzeitiger              extremer Wachheit des Geistes.

 

 

 

Referenzen:

G. Feuerstein : Die Yoga Tradition

I.K. Taimni : die Wissenschaft des Yoga

Patanjali ; Yoga - Sutras

R. Sriram : Patanjali. Das YogaSutra. Von der Erkenntnis zur Befreiung

 

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